Archiv der Kategorie: Bilder und Berichte

RWE im Rheinischen Revier

Besuch des Braunkohleveredelungsbetriebes der RWE mit Vortrag zur Neuaufstellung der RWE im Rheinischen Revier                                                    

Vortrag und Führung von Prof. Dr.- Ing. Christian Forkel

Am 26.03.2024 folgten 15 interessierte HKV-Mitglieder dem Angebot des HKV und fuhren nach Knapsack, um sich über die Entwicklung und Transformation des Knapsacker Hügels mit Blick auf das Ende der Braunkohleförderung 2030 im „Rheinischen Revier“ zu informieren.

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St. Mariä Himmelfahrt

Führung durch die Kirche St. Mariä Himmelfahrt   

 Am 21.03.2024 fuhren 18 Mitglieder bei schönstem Frühlingswetter in die Kölner Marzellenstraße, zum Erzbischöflichen Generalvikariat. Dort befindet sich in einer komplett wiederhergestellten Klosteranlage die einzige Barockkirche Kölns, St. Mariä Himmelfahrt. Leider versteckt sie sich ein wenig zwischen Dom, Hauptbahnhof und einem monströsen Bankgebäude, wobei der hellrosa Farbanstrich der Außenfassade in Teilansichten unübersehbar ist. 

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Mozart – Idomeneo

 Opernbesuch am 08.03.2024

Premiere – nicht für die Oper „Idomeneo“ von Mozart, sondern für unseren Verein. 

17 Operninteressierte treffen sich am Freitag, den 08.03.24, an der KVB-Haltestelle Kiebitzweg, um gemeinsam den musikalischen Abend miteinander im Staatenhaus zu erleben. Zwar müssen wir immer noch mit dem Ausweichquartier der Oper Vorlieb nehmen, jedoch wird die Räumlichkeit ob der szenischen und musikalischen Darbietung bald sekundär.

Wir werden mitgenommen in die Welt der griechischen Mythologie, begleitet von der Musik Mozarts. Kunststimmen sagen, dass bei dieser Oper schon die Vorreiterrolle zur Zauberflöte zu hören sei. 

Idemeneo, König der Kreter, kommt auf seinem Rückweg aus dem trojanischen Krieg in ein vom Meeresgott Neptun (Poseidon) initiiertes Unwetter. Er schwört, sollte er gerettet werden, dass er den ersten Menschen, den er an Land begegnet, den Meeresgott als Opfer gibt. Und er trifft auf seinen Sohn. – Damit sind die Zerwürfnisse und Wirrungen vorprogrammiert. Die Oper wird mit Bezug zur Jetztzeit in Szene gesetzt – Männer in Soldatenuniformen lassen die Krisen unserer Zeit lebendig werden. Zum Schluss entscheidet der Himmel: „Es sei Friede“ (Wenn nur alles so einfach wäre!).

Es ist immer erstaunlich, welch‘ künstlerische Kraft in den Interpreten vorhanden sein muss. Zum einen die Präsenz der Schauspielkunst und zum anderen die hohe Kraft und Ausdrucksstärke des Gesangs, und das alles ohne Mikrofon. Einfach genial! 

Nach der Vorstellung machten wir uns gemeinsam auf den Rückweg über die Hohenzollernbrücke und genossen dabei den Blick auf die beleuchtete Stadt bei Nacht. Wie wunderbar, dass wir über die „Theatergemeinde“ dieses Erlebnis haben konnten und wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen, verbunden mit herzlichem Dank an die Organisatoren.

Text: Inge Karaus

Lesung mit Petra Hammesfahr

 am 22.02.2024

Petra Hammesfahr, als eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen, war den circa 35 Besuchern der Lesung sicher durch ihre zahlreichen Kriminalromane bekannt. Man konnte sich auf einen spannenden Abend freuen. Im Löhrerhof, ein wunderbarer Ort für künstlerische Darbietungen, stellte die Gastgeberin, Frau Rasmussen, den Lebensweg der Autorin auf, wobei die Betonung der Autorin selbst auf dem Zugeständnis lag, dass sie nichts anderes könne als Schreiben, sie habe bereits mit 9 Jahren angefangen und ihre Romanideen kämen so ganz plötzlich über sie. Gut hatte es nicht angefangen, da die ersten Romane, knapp 160 Entwürfe, abgelehnt wurden. Mittlerweile gibt es viele Bücher von ihr, in anderen Sprachen übersetzt, teils verfilmt oder als Hörbuch herausgegeben.

Lesung Petra Hammesfahr
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LVR-Museum in Bonn

Besuch des LVR-Museums in Bonn am 06.02.2024

Nach einer gemütlichen Fahrt mit der Linie 18 durchs Vorgebirge
erreichten wir rechtzeitig den Hauptbahnhof von Bonn. Von dort
war es nicht sehr weit zum neuen LVR-Landesmuseum. Auch die
leicht beeinträchtigten Personen konnten diese Strecke mit etwas
Hilfe bewältigen.

Das Gebäude mit der Holzfassade und der gläsernen Hülle fasziniert
von außen. Es wurde so, nach jahrelangem Umbau, 2003 eröffnet. Das zum Teil erneuerte Innere konnte im Dezember 2023 dem Publikum wieder zugänglich gemacht werden. Im Laufe dieses Jahres soll auch noch die 1. Etage (Vorgeschichte bis Mittelalter) fertig werden.

Wir wurden mit dem Lastenaufzug als 18-köpfige Gruppe in den 2. Stock (Das Rheinland vom Mittelalter bis Morgen) befördert. Frau Desiree Struchhold hat uns in 90 Minuten durch diesen Teil der neuen Dauerausstellung geführt.

Dabei hat sie, beginnend im tiefsten Mittelalter, weiter durch Renaissance, Barock und Romantik bis in die Neuzeit immer an Hand einzelner Gemälde die Bildsprache der jeweiligen Zeit erläutert.

Nach der sehr informativen Führung haben wir uns dann noch im Museumscafé zusammengesetzt und mit Getränken und Leckereien den Nachmittag ausklingen lassen.

Den Rückweg zum Bahnhof konnten wir auch wieder, zum Glück, bei trockenem Wetter antreten.

Übrigens: mit einer Tageskarte kann man den Tag dort verbringen und auch, wenn man eine Pause braucht, das Gebäude zwischendurch verlassen.

Text: Marlis Ahlert

Wasserstoff – die Energie der Zukunft

am 34.01.2024

Nach einleitenden Worten von Herrn Dr. Karaus wurde unserem Vereinsmitglied Herrn Dr. Möllmann das Wort erteilt – sein Thema war das Element Wasserstoff, der als vielseitiger Brennstoff aus erneuerbaren Energien hergestellt werden kann. Der nachhaltigste Weg zur Herstellung von Wasserstoff ist die Elektrolyse von Wasser unter Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien. Dabei wird das Wasser in ein Behältnis (Elektrolyse – Zelle) gefüllt, in dem sich zwei Elektroden befinden.

Wenn man eine elektrische Spannung anlegt, fließt Strom durch das Wasser, welcher allmählich die Bindung zwischen Wasser- und Sauerstoff löst – den Wasserstoff an der Kathode / den Sauerstoff an der Anode. Wird die Elektrolyse emissionsfrei mit Wind- oder Solarenergie betrieben, so handelt es sich um „grünen Wasserstoff“. Geschieht die Reformierung mit Hilfe von Erdgas oder Kohle – die mit CO² Emissionen verbunden ist, dann spricht man von „grauem Wasserstoff“. Zur Verstromung von Wasserstoff wird eine “Wasserstoff–Sauerstoff–Brennzelle“ benötigt, in der Wasserstoff als Brennstoff und Sauerstoff als Oxidationsmittel dient. Deren Einsatzgebiet erstreckt sich von der Wärme- und Stromversorgung bis hin zum Antrieb von Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen.

Der Vorspann lässt erahnen, dass mit dem Thema Wasserstoff vielseitige Aufgaben verbunden sind, die in einem kurzen Bericht keine umfangreiche Erwähnung finden können. Skizziert sei beispielsweise das Transportproblem von Wasserstoff, die Errichtung von Tankstellen und die Vernetzung von Akteuren aus Politik, Industrie und Forschung Herr Dr. Möllmann hat den Gesamtkomplex Wasserstoff sehr verständlich vorgetragen – mit spürbarer innerer Begeisterung für das gegebene Thema. Die Möglichkeit einer breiten Diskussion wurde vielzählig genutzt – so dass gegebene Fragen nicht offen blieben. Ein informativer Abend fand seinen Abschluss mit der Möglichkeit, einen Blick unter die Motorhaube des mit Wasserstoff betriebenen PKW´s von Herrn Dr. Möllmann zu werfen. Dem Vorstand des HKV sei gedankt, ein aktuelles Thema aufgegriffen zu haben – nicht unerwähnt darf bleiben dass der trockenen lebhaft vorgetragenen Materie ein Gläschen Wein – gereicht von Roswitha Wilmer – zur Seite gestellt werden konnte.

Text: Dr. Wolfgang Aeckerlein

Kooperation mit der Theatergemeinde Köln

NEU NEU NEU

Liebe Mitglieder des HKV,

auf unserer Adventsfeier hatte ich es schon angekündigt: zum 1.1.2024 ist der HKV Mitglied der Theatergemeinde Köln geworden. Damit haben wir nun die Möglichkeit, gemeinsam kulturelle Highlihts von Köln (Theater und Oper) zu ermäßigten Ticketpreisen zu besuchen.

Den Startschuss wollen wir machen mit der Oper „Idomeneo“ von Mozart. Sie wird am 8.3.2024 um 19:30 Uhr im Staatenhaus angeboten. Die vergünstigten Ticketpreise für diesen Termin liegen für die PK 1-4 bei 54.-, 50.-, 47.- und 41.- Euro (die Kassenpreise lägen zzgl. VVG bei 110.-, 90.-, 75.- und 60.- Euro). Wer bei unserer Premiere dabei sein will (wir würden gemeinsam wieder am Kiebitzweg mit der Linie 18 starten), möge sich bitte bis zum 15.1.2024 hierfür bei der Geschäftsführung unter Tel: 02233-201436 oder per e-mail an: gf@hkv-huerth.de anmelden. 

ACHTUNG: Die Bestellung wird erst wirksam mit Eingang des Geldes (ebenfalls bis zum 15.1.24) auf dem Konto KSK Köln: DE60 3705 0299 0137 0020 36 des HKV.

Ich freue mich schon jetzt auf schöne gemeinsame Stunden in der Oper zu den Klängen von Mozart! Ein Theaterbesuch soll im April folgen…

Liebe Grüße Ihr Dr. Christian Karaus

  • Treffpunkt: Haltestelle Efferen-Kiebitzweg, Linie 18
  • Abfahrt: 18:00 Uhr, das Fahrticket ist im Eintrittspreis enthalten!
  • Verbindliche Anmeldungen: bis zum 15. Januar 2024 innerhalb der Bürozeiten unter Telefon  02233/201436 oder per E-Mail gf@hkv-huerth.de bei gleichzeitigem Eingang des Geldes auf dem HKV-Konto.

Die Eintrittskarten erhalten Sie dann an der Haltestelle Efferen-Kiebitzweg, Linie 18

Adventsfeier

01. Dezember 2023

Am 1. Dezember fand die Adventsfeier des Heimat- und Kulturvereins Hürth unter Mitwirkung vieler engagierter Mitglieder (im Vorder- und im Hintergrund) statt, die diese Feier zu einem festlich gestimmten Abend werden ließen. Alois Wilmer begrüßte alle Gäste herzlich.  

Der Pfarrsaal in St. Severin war hell erleuchtet und ein Christbaum von stattlicher Größe war ein Blickfang, der eine vorweihnachtliche Atmosphäre erzeugte. Alle Tische waren weihnachtlich dekoriert und ein aufmerksames Team sorgte für Wein und andere Getränke. 

Die Josef-Metternich-Musikschule unterstützte diese Festtagsstimmung mit Stücken für Klavier und Violine von Diabelli, Rebikov, Mozart und Bartok. Herr Diakon Ganslmeier fand Worte, die nachdenklich machten und besonders schön fand ich persönlich die Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes „Stille Nacht“ von Joseph Moser, der es 1816 dichtete. 

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