Archiv der Kategorie: Bilder und Berichte

Das Geheimnis der Herrenmühle

Buchvorstellung mit Lesung im Löhrerhof am 11. Juni 2026

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, stellte Susanne Bautz ihr Erstlingswerk vor, einen historischen Roman über ihren Heimatort Hermülheim. 

Der Roman beginnt mit der Besetzung des Rheinlandes durch die Truppen Napoleons Anfang Oktober 1794. Damit brach eine zwanzigjährige Zeitspanne der französischen Herrschaft an, die auch Hermülheim erfasste, einen Ort, der durch die Kreuzung von Luxemburger und Bonnstraße durchaus strategische Bedeutung genoss. Ging bislang das dörfliche Leben unter dem Schutz des Deutschen Ritterordens seinen geordneten Weg, war fortan nichts mehr, wie es vorher war. Für Hermülheim brach die Neuzeit an. 

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Street Art Ehrenfeld

Street Art Walking durch Ehrenfeld am 03.06.2026

  „Alles Elend dieser Welt, kütt us Nippes, Kalk un Ihrefeld“ – mit diesem Spruch wurde Ehrenfeld einst zusammen mit den Kölner Stadtteilen Kalk und Nippes als hässlich, schmutzig und laut charakterisiert. Mit dem über 100 Jahre alten Spruch, mit dem man sich in den zitierten Stadtteilen Kölns wenig beliebt macht, begann unser Stadtführer Markus Zens den Spaziergang mit 19 Teilnehmenden.

Der Schmähspruch ist schnell erklärt: Nach der Verleihung der Stadtrechte Ehrenfelds 1879 folgten Ansiedlungen zahlreicher Betriebe, zu nennen sind Herbrand (Waggonfabrik), Herbol  (Farben) Helios AG (elektr. Licht), 4711 (Parfüm) u.a. und dafür wurden Arbeiter eingestellt, die weniger gebildet und häufig raufbereit waren; op kölsch: Dat woren Krade. Die arbeitende Bevölkerung wuchs durch die rasante Industrialisierung und es wurden notwendige Arbeitskräfte, Gastarbeiter, insbes. aus der Türkei eingestellt, deren Nachkommen noch heute das Stadtbild mitprägen.

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Ahr-Wanderung

  • Ahr-Wanderung mit anschließender Weinprobe am 31. Mai 2026

 Regen und Gewitter zeigte die Wetter-App zwei Tage vor der Wanderung an. Am Sonntag frühmorgens wurden die 33 HKV-Mitglieder und Gäste noch mit Donner geweckt. Aber zur Abfahrt um 9.00 Uhr am Parkplatz „de Bütt“ war der Himmel freundlich erhellt, keine Regenwolken mehr. Wir hatten HKV-Wetter für die Wanderung und Weinprobe.

Die Tour startete am Ahrtor in Ahrweiler. Die Ahr fließt hier am südlichen Stadtrand und mündet nach 10 km in den Rhein. Ahrweiler hat eine vollständig erhaltene Stadtbefestigung mit einer Länge von 1800 m. Das Mauerwerk umschließt das Städtchen kreisförmig mit vier Stadttoren und drei Wehrtürmen. Nach einem kleinen Spaziergang zur St. Laurentius-Kirche am Markt durchquerten wir das Adenbachtor, auch Winzertor genannt. Die Wanderung hatte eine Länge von 7,5 km mit 250 Höhenmetern. 

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Naturnaher Garten

  • Besuch eines naturnahen Gartens am 24. Mai 2026

 Die 14 HKV-Mitglieder wurden von der Gastgeberin, Frau Inge Cürten-Noack, unter einer großen Linde herzlich mit einer kleinen Erfrischung begrüßt. Es war HKV-plus Wetter.Die „Gelbe Villa“, 1907 erbaut und seit 1986 restauriert, hat einen wunderschönen Blick auf Köln – und einen großen Garten, der in den nächsten zwei Stunden viele Entdeckungen erlaubte. Schatten spenden zwei große, ca. 120 Jahre alte Platanen. Diese Bäume prägen in Frankreich viele Straßen, Dorfplätze und Kanäle. Zum Erhalt müssen sie regelmäßig geschnitten werden, um den Pilzbefall zu stoppen. Darunter haben sich u.a. Efeu, Farnkraut und Wald-Ziest ausgebreitet und zusammen ergibt sich ein dezentes Farbenspiel vor dem Wintergarten der Villa. An der Hausecke sorgt ein größerer Bereich mit farbigen Hortensien für ein stimmungsvolles Ambiente. Hier finden z.B. Trauzeremonien oder Empfänge statt.    Nach dem Gang Richtung Ville eröffnet sich ein schöner Blick auf den neueren Gartenbereich, der nach dem Prinzip eines „Bauerngartens“ gestaltet wurde. Der Bauerngarten hat i.d.R. einen rechteckigen Grundriss, der durch ein Wegekreuz in verschiedene Beete unterteilt wird. Einzelne Beete werden von den Mitbewohnern gepflegt, aber den größeren Bereich gestaltet unsere Gastgeberin. In den verschiedenen Beeten war vieles für den täglichen Gebrauch angepflanzt, z.B. Kräuter, Erdbeeren, Kartoffeln und Kohlrabi.

Wie kann man seinen Garten etwas naturnäher gestalten? Es ist ganz einfach! Nicht alles sauber machen! Hölzer und Laub mal liegenlassen. Wilde Ecken zulassen. Blühende Pflanzen einsäen. Den Rasen oder Bereiche davon nicht immer mähen. Wenn möglich eine kleine Wasserstelle anlegen. Das reicht am Anfang, um unseren Vögeln und heimischen Insekten zu helfen.

Zum Ende der Führung trafen wir uns alle wieder unter den Linden. Eine letzte Erfrischung und ein großes Dankeschön an Frau Inge Cürten-Noack für ihre herzliche und fachkundige Führung durch Ihren schönen naturnahen Garten. 

Text: Klaus Kreppein

HKV-Fahrradtour am 09. Mai 2026

 Am 09. Mai kurz vor 12:00 Uhr trafen sich 14 HKV-Mitglieder an der Bütt zu einer Fahrradtour, die von Johannes Kania geführt wurde. Um 12:00 Uhr fuhren wir los. Wir fuhren durch den Bürgerpark über Stotzheim zum Grüngürtel. Durch den  Grüngürtel ging es weiter vorbei am Stüttgenhof zum Müngersdorfer Stadion. Hier überquerten wir die Aachener Straße. Weiter ging es durch den Wald zur Beldevere Straße, vorbei  am Max-Plack-Institut nach Alt-Bocklemünd. Von hier aus fuhren wir über  Auweiler nach Pulheim – Orr. Hier gab uns Herr Dr. Karaus einen Abriss über Entstehung und Geschichte des „Rittergutes und Herrenhauses Orr“. Anschließend kehrten wir zu einer kleinen Rast in den nahegelegenen „Heinenhof“ ein. Die Inhaberin des Heinenhofes, Frau Schröder, war von unserer Einkehr so angetan, dass sie uns bat, mit ihr ein Foto zu machen.

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August- Macke Haus

  • Besuch des Museums August- Macke Haus in Bonn  am 07.05.2026

Die Linie 18 nach Bonn um 12:18 Uhr fällt aus, so begann der Besuchstag an ihrer Haltestelle am Kiebitzweg. Aber kein Grund für 18 gutgelaunte HKV-ler beunruhigt zu sein, die sich bei Sonnenschein plauschend die Wartezeit vertrieben. Die nächste Bahn reichte auch aus, um das Museum August-Macke Haus noch pünktlich zur Führung in der Sonderausstellung „Visionen der Moderne“ zu erreichen. Anlass zur Ausstellung war der 50. Todestag von Max Ernst (1891-1976) und sie beleuchtet seine Verbindung zu August Macke (1887-1914), besonders in den Jahren 1911-1914. Nach einem kleinen Fußweg gut angekommen, begrüßte uns unsere Führerin Frau Stefanie Bornheim-Prang und öffnete die Tür zu ca. 80 Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Zeitdokumenten. Sie beschrieb die Entwicklung der Künstler und anhand einiger Bildbeschreibungen konnten wir uns gut in die Anfänge des Rheinischen Expressionismus und in die künstlerische und freundschaftliche Verbindung von Macke und Ernst hineinversetzen. 

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Besuch des Senftöpfchens

  • am 10.5.26

30 Mitglieder des HKV machten sich bei herrlichen Sonnenschein am Muttertag auf den Weg nach Köln; eingeladen hatte das Senftöpfchen zu einer Matineeveranstaltung mit dem herrlichen Titel „Die wilden Alten- jetzt oder nie“Zunächst griff das Duo Monika Kampmann und Elfie Steickmann den Muttertag auf mit hintersinnigen Gedanken und Liedern über Erziehung, Kinder und das Großwerden der Familie mit all ihren kleinen Problemen, vieles in kölscher Mundart vorgetragen mit Witz und Humor. Wir wissen jetzt um das Wichtigste einer Erziehung: „den Jungen bewahren vor Blaulicht, das Mädchen schützen vor Rotlicht!“

Spritzig und unterhaltsam ging es weiter mit den kleinen Dingen des Alters, den „Wunderjahren“; wie oft wundern wir uns, wo der Schlüssel liegt. Eine Pointe folgte der anderen. Monika Kampmann überzeugte mit ihrem unverwechselbaren Spiel auf der Gitarre mit viel Nachdenklichem, vertont zu bekannten alten Melodien zum Mitsingen und Summen. Elfie Steickmann verzauberte mit wundervollen Geschichten, vorgetragen im kölschen Platt.

Beschwingt verließen wir nach dem Programm das Senftöpfchen und ließen die Gedanken noch einmal gemeinsam kreisen im benachbarten Sion-Brauhaus, bevor uns die Bahn wieder nach Hürth brachte.

Text: Dr. Christian Karaus

Vom Kölner Dom zur Abtei Brauweiler

  • Wanderung auf dem Jakobsweg vom Kölner Dom zur Abtei in Brauweiler am 25. April 2026

Vor 10 Jahren begaben sich Mitglieder des HKV Hürth e.V. zum ersten Mal auf eine Etappe des Pilgerweges nach Santiago de Compostela. Dieses Jubiläum sollte auf der Etappe vom Kölner Dom zur Abtei in Brauweiler gebührend gefeiert werden.

Der erfahrene Pilger Norbert Wallrath empfing die Pilger- und Pilgerinnen zu diesem 10jährigen Jubiläum um 8.30 Uhr am KVB-Bahnhof in Hermülheim und übergab allen Pilgern/innen vor Abfahrt mit der Linie 18 in Richtung Kölner Dom den Pilgerpass und die Jakobsmuschel, die Grundausrüstung für das Pilgern auf dem Camino.

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