Archiv der Kategorie: Bilder und Berichte

Der jüdische Friedhof in Hürth

Lesung zum Schicksal des jüdischen Friedhofes in Hürth am 09. November 2023

Zur Erinnerung an die Schrecken der Reichspogromnacht am 09.11.1938 hatten die Stadt Hürth und der Heimat- und Kulturverein Hürth zu einer Gedenkfeier in den Löhrerhof geladen. Anhand des Schicksals des ehemals existierenden jüdischen Friedhofs am Ortsrand von Alt-Hürth sollte an ein fast vergessenes Kapitel Hürther Geschichte erinnert werden.
Bürgermeister Dirk Breuer führte in die Veranstaltung ein und stellte dabei auch den Bezug zur aktuellen Situation jüdischer Menschen in Deutschland und Israel sowie den Menschen im Gazastreifen nach dem Angriff der Hamas auf israelische Siedlungen her.

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Keramion in Frechen

Besuch des Keramions am 24. Oktober   

Schietwetter – würde man in Norddeutschland sagen- begleitete 20 Besucherinnen und Besucher zum Keramion nach Frechen. Unsere Nachbarstadt war über Jahrhunderte Hochburg des Töpferhandwerks. Das Keramion besitzt heute die größte private Keramiksammlung in Deutschland und steht seit 2002 als Baudenkmal unter Denkmalschutz. Das Museum befindet sich in der Trägerschaft einer privaten Stiftung.

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Vereinszeitschrift: „Hürther Beiträge“

Liebe Mitglieder,

unser Redaktionsteam hat für Sie wieder ein umfangreiches und interessantes Buch: „Hürther Beiträge“ Band 102 erstellt. Für die intensive Arbeit und den enormen Zeitaufwand herzlichen Dank. 

Fleißige Helfer, bei denen ich mich ebenfalls herzlich für Ihre Unterstützung bedanke, haben Ihnen dieses Buch und die Flyer für unsere geplanten Reisen sowie das Jahresprogramm Ende November nach Hause gebracht.  

Alois Wilmer
Foto: Michael Cöln

Besuch des EL-DE-Hauses

11.10.2023 

Der Besuch der städt. NS-Gedenkstätte wird kein Vergnügungsausflug, darüber waren sich 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Klaren, als sie sich zu einer Führung im El-DE-Haus ins Kölner Zentrum aufmachten. Der Namensgeber des Hauses, der kath. Uhren und- und Goldwarenhändler Leopold Dahmen vermietete das Gebäude bereits im Rohbau an das Deutsche Reich. Die Gestapostelle Köln nahm dann von 1935-1945 dort ihren Betrieb auf. In den vorgesehenen Wohnräumen wurden Büros eingerichtet und in dem oberen von zwei Kellergeschossen das Hausgefängnis mit zehn Zellen geschaffen. Im Tiefkeller befand sich ein Luftschutzraum. Heute können die Besucher im Keller das Gestapogefängnis und auf 2 Etagen eine Dauerausstellung und Sonderausstellungen besichtigen, um die Entwicklung des Nationalsozialismus in Köln zu verstehen.

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Ahrsteigwanderung

07. Okt. 2023 Tageswanderung über den Ahrsteig nach Blankenheim-Lommersdorf

Als unser Geschäftsführer Alois Wilmer die eifrigen 22 Wandersleute an der „Bütt“ verabschiedete, wurde uns laut Wetterprognose, ein warmer Spätsommertag vorausgesagt. Es sah wirklich nicht sehr verheißungsvoll aus. Einige vorsichtige Leute hatten Regenschirm und Anorak im Rucksack und auch der warme Pulli fehlte nicht. Heidi Schmitz, unsere Wanderführerin, gebürtig aus Wershofen, beruhigte uns mit den Worten, das Wetter in der Eifel wird gut. Nach einigen Informationen über die bevorstehende Wanderung, die Heidi im Bus vermittelte hatte, warteten wir mit Spannung auf den Beginn der Tour. Gegen 10 Uhr ging es vom Wanderparkplatz Blankenheim los.

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Besuch der ältesten Kölner Brauerei 

20.09.2023

Am 20.09.2023 trafen wir uns um 13 Uhr an der Haltestelle Kiebitzweg und fuhren gemeinsam nach Köln-Kalk zur Besichtigung der Sünner-Brauerei. Da uns noch etwas Zeit bis zur Brauereiführung blieb, führte uns unser Vorsitzender Christian Karaus zur Kalker Kapelle. Die Kalker Kapelle in Köln liegt neben der Kalker Marienkirche und wurde in den Jahren 1948 bis 1950 nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neu errichtet. Sie hat ihren Ursprung in der frühen Neuzeit um 1666/67.  

Sünner Brauerei 2023
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Spaziergang durch Gleuel und Sielsdorf

Am 16.9. machte sich eine Gruppe von 13 Personen auf, die Ortsteile Gleuel und Sielsdorf zu erkunden. Die Tour führte von der Kirche St. Dionysius am Gefallenenmahnmal von 1874 und am Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege zum Märchenbrunnen auf dem Reweparkplatz. Von da ging es durch Gassen und auf verschlungenen Wegen in Richtung Sportpark, an der Feuerwache vorbei nach Sielsdorf. An jeder Straßenecke, an jedem Platz wusste Bernd Gellert von Denkmälern, historischen Gebäuden oder von der Herkunft von Straßennamen zu berichten.

In Sielsdorf erfuhren wir einiges von der Geschichte des Ortsteils, des Ortswappens und der Sielsdorfer Mühle.   

Von der Mühle führte uns der Weg am Gleueler Bach entlang bis zur Burg, wo unser dreistündiger Spaziergang endete.

Nach der Tour mussten selbst alteingesessene Hürther zugeben, dass es immer noch Überraschendes und Neues über unseren Heimatort zu erfahren gibt.

Alle Teilnehmer waren sich einig: die Spaziergänge mit Bernd Gellert müssen fortgesetzt werden.                        

Text: Dieter Schmitz