Kategoriearchiv: Bilder und Berichte

Mitglieder-KulTour Duisburg

Mitglieder-KulTour des HKV am 8. August 2026 nach Duisburg

Um 8 Uhr trafen sich alle 98 angemeldeten Mitglieder an der „Bütt“ und ließen sich nach vielen fröhlichen Begrüßungen nicht lange bitten, in die beiden Busse der Fa. Grüsgen, Bornheim einzusteigen. Nach der üblichen Abhak- und Bezahlrunde gings dann mit kleiner Verspätung los. 

 Der Vorstand des HKV hatte sich auf beide Busse aufgeteilt. Der Unterzeichnete saß im 1. Bus und kann berichten, dass unser Fahrer Ralph seinen Bus ruhig und sicher beherrschte. Dr. Christian Karaus hatte uns nach der Begrüßung unterwegs viel Wissenswertes, Zahlen und Daten über Duisburg (ca. 500 Tsd. Einw.) aus der Geschichte (Hansestadt) und Entwicklung mit Höhen und Tiefen nahegebracht.Unser erstes Ziel war das Frühstück im AV Concept Store, Duisburg, einem Haus der gelebten Inklusion. Das lange Buffet ließ keine Wünsche für ein reichhaltiges Frühstück offen. Gelobt wurden die selbst gebackenen Stuten und auch die selbst gemachten Marmeladen. Der Geräuschpegel im Saal ließ erkennen, dass die Teilnehmer bester Laune und voll und ganz zufrieden waren.   

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Ausflug nach Remagen

am 23.7.2026   

Gegen Mittag starteten wir bei sehr angenehmer Temperatur und bester Laune, begleitet durch unseren Gästeführer, Herrn Thehos, in einen äußerst informativen, interessanten und schönen Tag.

 Ein kurzer Abschnitt des Pilgerweges führte uns zunächst auf dem Martinsberg (hist.Name) zur gelegenen neogotischen Apollinariskirche hinauf. Ihre mit gusseisernen Turmhelmen verzierten Zwillingstürme prä­gen schon von weitem das Landschaftsbild. Beim Betreten dieser Wall­fahrtskirche wird man direkt von prachtvollen Fresken im Nazarenerstil (19.Jhdt.) in den Bann gezogen. Sie zeigen im Wesentlichen das Leben von Jesus, Maria und des heiligen Apollinaris. Besonderes Glück hatten wir, da während der Wallfahrtswoche gerade die berühmte silberne Kopf­reliquie des heiligen Apollinaris von Ravenna im Altarraum zur Ver­eh­rung ausgestellt war (sonst immer im Schrein in der Krypta verbor­gen!). Der Legende nach musste sie 1164 auf wundersame Weise in Remagen an Land verbleiben. Nur dann konnte das Schiff, mit dem der Kölner Erz­bischof Rainer von Dassel auch die von Kaiser Barbarossa übereigneten Gebeine der Heiligen Drei Könige aus Mailand nach Köln brachte, weiterfahren.

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Agnesviertel

Führung in der Neustadt Nord am 16. Juni 2026       

In Köln war unser Ziel die Neustadt Nord (Mediapark, Stadtgarten, Colonius, Belgisches Viertel und Agnesviertel), nicht zu verwechseln mit dem Stadtteil Altstadt Nord, der mit der Altstadt Süd durch die Kölner Ringe enger umgrenzt ist. Der älteste Teil der Neustadt Nord ist das Agnesviertel und das wollten heute 24 gut gestimmte Teilnehmende erkunden.

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Wanderung Maria Laach

Bericht zur Wanderung am 13. Juni 2026

Während ich beginne, diesen Bericht zu verfassen, wird mir klar, welches Glück wir bei unserer letzten Wanderung hatten. Die Temperaturen lagen bei um die 23 Grad und nicht – wie an diesem WE – über 30 Grad. Das wäre kein reines Vergnügen gewesen. Aber so konnten wir uns freuen auf unser Ziel Maria Laach und den die Abtei umgebenden See, einen Kratersee eines einst mächtigen Vulkans. Von ihm hat die Benediktiner-Abtei ihren Namen: Maria Laach.

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Besuch der Diakonie Michaelshoven

am 22. Juni 2026

14 Interessierte machten sich mit der Straßenbahn auf den Weg, um die Diakonie Michaelshoven näher kennenzulernen. Begrüßt wurden wir von Prof. Uwe Ufer, dem kaufmännischen Vorstand, der uns im Rahmen eines Einführungsvortrags zunächst einen Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten der Diakonie vermittelte. Die Diakonie ist ein eigenständiger Verein, der unabhängig von kirchlichen Trägern und anderen Dritten arbeitet. Er folgt einem evangelisch geprägten Wertekanon, der auch Menschen anderen Glaubens oder Konfessionslose einbezieht. Von allen Beschäftigten wird allerdings die Anerkennung der eigenen Werte und Grundsätze erwartet. Das  Selbstverständnis spiegelt sich auch im Leitsatz „Mit Menschen Perspektiven schaffen“ wider.

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Das Geheimnis der Herrenmühle

Buchvorstellung mit Lesung im Löhrerhof am 11. Juni 2026

Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, stellte Susanne Bautz ihr Erstlingswerk vor, einen historischen Roman über ihren Heimatort Hermülheim. 

Der Roman beginnt mit der Besetzung des Rheinlandes durch die Truppen Napoleons Anfang Oktober 1794. Damit brach eine zwanzigjährige Zeitspanne der französischen Herrschaft an, die auch Hermülheim erfasste, einen Ort, der durch die Kreuzung von Luxemburger und Bonnstraße durchaus strategische Bedeutung genoss. Ging bislang das dörfliche Leben unter dem Schutz des Deutschen Ritterordens seinen geordneten Weg, war fortan nichts mehr, wie es vorher war. Für Hermülheim brach die Neuzeit an. 

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Street Art Ehrenfeld

Street Art Walking durch Ehrenfeld am 03.06.2026

  „Alles Elend dieser Welt, kütt us Nippes, Kalk un Ihrefeld“ – mit diesem Spruch wurde Ehrenfeld einst zusammen mit den Kölner Stadtteilen Kalk und Nippes als hässlich, schmutzig und laut charakterisiert. Mit dem über 100 Jahre alten Spruch, mit dem man sich in den zitierten Stadtteilen Kölns wenig beliebt macht, begann unser Stadtführer Markus Zens den Spaziergang mit 19 Teilnehmenden.

Der Schmähspruch ist schnell erklärt: Nach der Verleihung der Stadtrechte Ehrenfelds 1879 folgten Ansiedlungen zahlreicher Betriebe, zu nennen sind Herbrand (Waggonfabrik), Herbol  (Farben) Helios AG (elektr. Licht), 4711 (Parfüm) u.a. und dafür wurden Arbeiter eingestellt, die weniger gebildet und häufig raufbereit waren; op kölsch: Dat woren Krade. Die arbeitende Bevölkerung wuchs durch die rasante Industrialisierung und es wurden notwendige Arbeitskräfte, Gastarbeiter, insbes. aus der Türkei eingestellt, deren Nachkommen noch heute das Stadtbild mitprägen.

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Ahr-Wanderung

  • Ahr-Wanderung mit anschließender Weinprobe am 31. Mai 2026

 Regen und Gewitter zeigte die Wetter-App zwei Tage vor der Wanderung an. Am Sonntag frühmorgens wurden die 33 HKV-Mitglieder und Gäste noch mit Donner geweckt. Aber zur Abfahrt um 9.00 Uhr am Parkplatz „de Bütt“ war der Himmel freundlich erhellt, keine Regenwolken mehr. Wir hatten HKV-Wetter für die Wanderung und Weinprobe.

Die Tour startete am Ahrtor in Ahrweiler. Die Ahr fließt hier am südlichen Stadtrand und mündet nach 10 km in den Rhein. Ahrweiler hat eine vollständig erhaltene Stadtbefestigung mit einer Länge von 1800 m. Das Mauerwerk umschließt das Städtchen kreisförmig mit vier Stadttoren und drei Wehrtürmen. Nach einem kleinen Spaziergang zur St. Laurentius-Kirche am Markt durchquerten wir das Adenbachtor, auch Winzertor genannt. Die Wanderung hatte eine Länge von 7,5 km mit 250 Höhenmetern. 

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Naturnaher Garten

  • Besuch eines naturnahen Gartens am 24. Mai 2026

 Die 14 HKV-Mitglieder wurden von der Gastgeberin, Frau Inge Cürten-Noack, unter einer großen Linde herzlich mit einer kleinen Erfrischung begrüßt. Es war HKV-plus Wetter.Die „Gelbe Villa“, 1907 erbaut und seit 1986 restauriert, hat einen wunderschönen Blick auf Köln – und einen großen Garten, der in den nächsten zwei Stunden viele Entdeckungen erlaubte. Schatten spenden zwei große, ca. 120 Jahre alte Platanen. Diese Bäume prägen in Frankreich viele Straßen, Dorfplätze und Kanäle. Zum Erhalt müssen sie regelmäßig geschnitten werden, um den Pilzbefall zu stoppen. Darunter haben sich u.a. Efeu, Farnkraut und Wald-Ziest ausgebreitet und zusammen ergibt sich ein dezentes Farbenspiel vor dem Wintergarten der Villa. An der Hausecke sorgt ein größerer Bereich mit farbigen Hortensien für ein stimmungsvolles Ambiente. Hier finden z.B. Trauzeremonien oder Empfänge statt.    Nach dem Gang Richtung Ville eröffnet sich ein schöner Blick auf den neueren Gartenbereich, der nach dem Prinzip eines „Bauerngartens“ gestaltet wurde. Der Bauerngarten hat i.d.R. einen rechteckigen Grundriss, der durch ein Wegekreuz in verschiedene Beete unterteilt wird. Einzelne Beete werden von den Mitbewohnern gepflegt, aber den größeren Bereich gestaltet unsere Gastgeberin. In den verschiedenen Beeten war vieles für den täglichen Gebrauch angepflanzt, z.B. Kräuter, Erdbeeren, Kartoffeln und Kohlrabi.

Wie kann man seinen Garten etwas naturnäher gestalten? Es ist ganz einfach! Nicht alles sauber machen! Hölzer und Laub mal liegenlassen. Wilde Ecken zulassen. Blühende Pflanzen einsäen. Den Rasen oder Bereiche davon nicht immer mähen. Wenn möglich eine kleine Wasserstelle anlegen. Das reicht am Anfang, um unseren Vögeln und heimischen Insekten zu helfen.

Zum Ende der Führung trafen wir uns alle wieder unter den Linden. Eine letzte Erfrischung und ein großes Dankeschön an Frau Inge Cürten-Noack für ihre herzliche und fachkundige Führung durch Ihren schönen naturnahen Garten. 

Text: Klaus Kreppein