- Besuch eines naturnahen Gartens am 24. Mai 2026
Die 14 HKV-Mitglieder wurden von der Gastgeberin, Frau Inge Cürten-Noack, unter einer großen Linde herzlich mit einer kleinen Erfrischung begrüßt. Es war HKV-plus Wetter.Die „Gelbe Villa“, 1907 erbaut und seit 1986 restauriert, hat einen wunderschönen Blick auf Köln – und einen großen Garten, der in den nächsten zwei Stunden viele Entdeckungen erlaubte. Schatten spenden zwei große, ca. 120 Jahre alte Platanen. Diese Bäume prägen in Frankreich viele Straßen, Dorfplätze und Kanäle. Zum Erhalt müssen sie regelmäßig geschnitten werden, um den Pilzbefall zu stoppen. Darunter haben sich u.a. Efeu, Farnkraut und Wald-Ziest ausgebreitet und zusammen ergibt sich ein dezentes Farbenspiel vor dem Wintergarten der Villa. An der Hausecke sorgt ein größerer Bereich mit farbigen Hortensien für ein stimmungsvolles Ambiente. Hier finden z.B. Trauzeremonien oder Empfänge statt. Nach dem Gang Richtung Ville eröffnet sich ein schöner Blick auf den neueren Gartenbereich, der nach dem Prinzip eines „Bauerngartens“ gestaltet wurde. Der Bauerngarten hat i.d.R. einen rechteckigen Grundriss, der durch ein Wegekreuz in verschiedene Beete unterteilt wird. Einzelne Beete werden von den Mitbewohnern gepflegt, aber den größeren Bereich gestaltet unsere Gastgeberin. In den verschiedenen Beeten war vieles für den täglichen Gebrauch angepflanzt, z.B. Kräuter, Erdbeeren, Kartoffeln und Kohlrabi.
Wie kann man seinen Garten etwas naturnäher gestalten? Es ist ganz einfach! Nicht alles sauber machen! Hölzer und Laub mal liegenlassen. Wilde Ecken zulassen. Blühende Pflanzen einsäen. Den Rasen oder Bereiche davon nicht immer mähen. Wenn möglich eine kleine Wasserstelle anlegen. Das reicht am Anfang, um unseren Vögeln und heimischen Insekten zu helfen.
Zum Ende der Führung trafen wir uns alle wieder unter den Linden. Eine letzte Erfrischung und ein großes Dankeschön an Frau Inge Cürten-Noack für ihre herzliche und fachkundige Führung durch Ihren schönen naturnahen Garten.
Text: Klaus Kreppein