Bei herrlichem Sonnenschein traf sich am Mittwoch, den 22. April 2026, eine Gruppe von 23 Mitgliedern des HKV zu einer Besichtigung am Standort HürthKalscheuren der Firma TALKE. Das Unternehmen, dessen LKWs im Raum Hürth und auf den umliegenden Verkehrswegen weithin bekannt sind, gewährte den Teilnehmenden einen anschaulichen Einblick in die Welt der Chemielogistik.

Gegründet wurde TALKE im Jahr 1947 von Alfred Talke in Hürth als EinMannBetrieb. Heute ist TALKE ein international tätiger Logistik- und Lösungspartner für die Chemieindustrie, der in dritter Generation geführt wird und mit Standorten in Deutschland, Europa, dem Nahen Osten, den USA sowie in Asien vertreten ist.
Unsere Besichtigung wurde moderiert und begleitet durch den Pressesprecher Björn Zimmer sowie durch Horst Moses, der seit mehr als 30 Jahren bei TALKE tätig ist. Mit großer Erfahrung und sichtbarer Verbundenheit zum Unternehmen vermittelten sie uns Gästen, wie sich TALKE im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und auf neue Anforderungen eingestellt hat.
Nach einer kurzweiligen Einführung in die Geschichte von TALKE und einer Sicherheitsunterweisung durfte unsere Gruppe über gekennzeichnete Wege das Außengelände betreten. Auch außerhalb der Hauptumschlagszeiten war das ständige Ankommen und Abfahren der LKWs gut zu beobachten. Der Blick in den zentralen Leit und Kontrollbereich vermittelte zudem einen Eindruck davon, wie umfassend und professionell die Abläufe am Standort gesteuert werden.
Besonders eindrucksvoll waren die in den Terminals gestapelten Container, die mit moderner Umschlagtechnik auf dem Gelände bewegt und für den Weitertransport vorbereitet werden. Dabei wurde deutlich, wie vielseitig die eingesetzten Container sind und wie sie – abhängig von Ausstattung und Einsatzzweck – für unterschiedliche Produkte genutzt werden können. Auch die multimodale Anbindung des Standorts wurde im Rahmen des Rundgangs erläutert.
Im Bereich der Gefahrgutcontainer erhielten wir Teilnehmenden Einblicke in die umfangreichen Sicherheits- und Gefahrenabwehrmaßnahmen von TALKE. Für unsere Gruppe wurde sogar eine mehr als 12m hohe Löschwasserfontäne in Gang gesetzt. Regelmäßige Prüfungen und erprobte Systeme stellen sicher, dass im Ernstfall schnell und zuverlässig reagiert werden kann – ein zentraler Bestandteil der Verantwortung, die TALKE für Mensch, Umwelt und Standort übernimmt.
Weitere Stationen des Rundgangs waren der beindruckende Hochsilobereich, in dem Schüttgüter wie Pulver und Granulate gelagert und kundenindividuell weiterverarbeitet werden, sowie die Reinigungs- und Servicebereiche für Container. Diese Leistungen nutzt TALKE nicht nur für eigene Transporte, sondern stellt sie auch externen Unternehmen zur Verfügung.
Der Besuch verdeutlichte eindrucksvoll den Anspruch von TALKE, individuelle und passgenaue Lösungen für seine Kunden zu entwickeln. Das konsequente Denken vom Kunden aus und die Bereitschaft, auch für besondere Herausforderungen praktikable Lösungen zu finden, prägen die Unternehmenskultur bis heute.
Den Abschluss des gelungenen Nachmittags bildete ein gemeinsames Beisammensein auf der Außenterrasse des Hürther Wirtshauses, bei dem unsere Gruppe die zahlreichen Eindrücke des Besuchs in entspannter Atmosphäre mit Currywurst oder Eisbecher Revue passieren ließ.
Text Ulrike Winschuh