Archiv der Kategorie: Allgemein

Tag des offenen Archivs

am 08.03.2026

Am 8.3. hat das Stadtarchiv Hürth wieder im Rahmen des Tages der Archive interessierten Hürtherinnen und Hürthern Einblicke in seine Bestände und Arbeitsweise gegeben. Stadtarchivar Michael Cöln und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter haben auch dieses Jahr ein vielfältiges Programm zusammengestellt von Führungen durch das Archiv, Vorträgen bis hin zu Mitmachangeboten für Kinder. 

Im Rahmen dieses Angebotes war der Heimat- und Kulturverein mit einem Stand vor Ort vertreten. Fernando Aguado Menoyo und Roman Alexander Haenßgen stellten Interessierten das aktuelle Jahresprogramm, das umfangreiche Angebot der Hürther Beiträge sowie den Verein als Ganzes vor. Besonders das von Fernando Aguado Menoyo erstellte Hürth-Quiz war sehr beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern.                                                        

Text und Foto: Roman Haenßgen

„Elias“, Philharmonie Köln

„Elias“, Felix Mendelsohn Bartholdy in der Philharmonie Köln am 08. Februar 2026

 „Noch niemals ist ein Stück von mir bei der ersten Aufführung so vortrefflich gegangen und von den Musikern und Zuhörern so begeistert aufgenommen word …“

Das berichtet Felix  Mendelsohn Bartholdy seinem Bruder von der Uraufführung seines Oratoriums „Elias“ am 26. August 1846 im englischen Birmingham.

Und diese Begeisterung hat über Zeit und Raum auch uns das Publikum ergriffen, darunter wir vom HKV!

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Astronomische Himmelsführung

 Die Veranstaltung fand am 05.02.2026 als erste Kooperationsveranstaltung des Heimat- und Kulturvereins Hürth e.V. (HKV) mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) in der Aula des Gymnasiums statt.

Nach kurzer Begrüßung durch den Schulleiter des ASG Herrn Thorsten Jürgensen-Engl und dem Organisator seitens des HKV Herrn Otto Schaaf, in der beide ihr Interesse an gemeinsamen Veranstaltungen zum Ausdruck brachten und die unkomplizierte Zusammenarbeit bei der Vorbereitung dieser Veranstaltung betonten, startete der Referent Herr Klaus Dey auch gleich in das Weltall.

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Hätz un Siel

Kölsches Mitsingkonzert mit dem Duo „Hätz un Siel“ 

 Am 4. Februar 2026 war das bekannte Duo „Hätz un Siel“ aus Bergheim zu Gast im Löhrerhof. Die Akteure Martin Michalski und Uwe Ulbrich haben sich bereits seit 10 Jahren auf Kölsche Musik und Mitsingkonzerte spezialisiert.

Mit Akkordeon, Gitarre und zweistimmigen Gesang sorgen sie dafür, dass das Kölsche Liedgut nicht verloren geht. Die Beiden bringen Lieder von Willi Ostermann bis zu modernen Gruppen wie Bläck Fööss, Höhner, Brings und Kasalla. Mit Charme, Humor und rheinischem Dialekt, der die Menschen direkt ins Herz trifft und die Seele streichelt – daher der Name „Herz und Seele.“

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B(l)ooming Barocke Blütenpracht im WRM

Bericht über die Führung B(l)ooming Barocke Blütenpracht im Wallraf-Richartz-Museum am am 20.01.2026

Der erste Museumsbesuch im Jahr 2026 führte uns nach Köln ins altehrwürdige Wallraf-Richartz-Museum. Es ist Kölns erstes Museum mit einer Sammlung von vielfältigen mittelalterlichen Kunstgegenständen. Ferdinand Franz Wallraf vermachte testamentarisch nach seinem Tod am 18.03.1824 seine umfangreiche Sammlung der Stadt Köln. Bis heute kennzeichnet das Museum eine wechselhafte Geschichte und ist überregional sehr geschätzt. Schade, dass durch Anbauten das Gebäude nun für 2 Jahre geschlossen wird. Bei der angekündigten Führung sollten wir etwas über die barocke Blumenmalerei erfahren, die sich um 1600 aus Flandern kommend mit bunten Blumensträußen und geflochtenen Girlanden zu eigenen Bildmotiven entwickelt hat. Bei schönstem Winterwetter starteten 26 Teilnehmende zu einem Ausflug nach Köln, wo uns Herr Dr. Baumerich bereits erwartete. Er führte uns zunächst in die Dauerausstellung, um uns zu zeigen, dass die barocke Malerei zu den unterschiedlichsten Motiven Pflanzen und Blumen mit ins Bild brachten. Das weltbekannte Bild der „Muttergottes in der Rosenlaube“ von Stefan Lochner (ca. 1450) steht dafür beispielhaft. Die dort zu sehenden Lilien symbolisieren die Reinheit und Keuschheit von Maria. Aber auch das Bild „Kinder mit einem Lamm“ deutet durch das mit Maiglöckchen bekränzte Köpfchen auf eine lammfromme Einstellung hin. Symbolische Erklärungen, wie diese, sollten uns den interessanten Nachmittag ständig begleiten.          

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Berlin Alexanderplatz

Besuch des Schauspiels „Berlin Alexanderplatz“

am 16. Februar 2026

17 Mitglieder trafen sich am Freitag den 16. Feb. gutgelaunt am Kiebitzweg und machten sich auf in die Schanzenstr. in freudiger Erwartung des Schauspiels Berlin Alexanderplatz. Was dort  über uns hereinbrach, beschreibt ein Satz aus dem Flyer ganz gut: „Die Welt ist von Eisen, sie kommt wie eine Walze auf einen zu.“

Nicht eingestellt auf diese Form des modernen Schauspiels konnten die wenigsten von uns dem Stück in der dargebotenen Form viel abgewinnen.

 Aus dem Programmheft: „ Die Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer erwartet den dauerrauschenden Stadtraum um die heutige Weltmetropole der Datenverkehrsströme: die digitale Netzwelt. Auch in diesem Kosmos hat ein patriarchales menschenfeindliches Klima Hochkonjunktur. Auch hier ist es Franz Biberkopf nicht möglich, die zahllosen Bausteine seiner Wahrnehmung in sinnhafte Weltbilder und Handlungen umzuwandeln.“  

Wir verließen nach und nach vorzeitig das Schauspiel und trafen im reservierten Bistro ( Christian Karaus sei Dank) ein. Dort hatten wir bei einem Absacker viel zu erzählen und waren uns einig, dass diese Art von Schauspiel ein Erlebnis war, was wir nicht unbedingt wiederholen wollen.

Gut gelaunt machten wir uns auf den Rückweg und kamen noch vor Mitternacht (trotz und mit KVB) um eine neue Erfahrung reicher wieder im heimischen Hürth an.

Text:  Regina Görtz

Neujahrskonzert am  04. Januar 2026

Mit bekannten Melodien und guter Laune startete der HKV schwungvoll ins Jahr 2026: Das Neujahrskonzert am 04.01.2026 im Bürgerhaus Hürth war sehr gut besucht.  Das Ensemble Magical 443 Her(t)z und der Conzert-Chor Concordia Hürth servierten ein abwechslungsreiches, musikalisches Menü von Walzerklassikern über Musicalhits bis zu Evergreens.

International besetzt und bestens eingespielt (Streicher, Bläser, Schlagwerk, Bassgitarre) führte Christian Letschert-Larsson Chor und Musiker sicher durchs Programm, plauderte am Flügel charmant aus dem Nähkästchen der Musikgeschichte und sorgte für beschwingte Stimmung. Ergebnis: ein fröhliches Publikum, wippende Füße und ein Heimweg mit Ohrwurm-Garantie. Kurz gesagt: ein rundum gelungener, schwungvoller Start ins neue Jahr. 

Text: Christiane Geritan