Besuch einer Straußenfarm

Am 16.09.26 fand der gut geplante Ausflug zur Straußenfarm Gemarkenhof statt.

Pünktlich startete unser Bus ab der Bütt in ein neues Abenteuer.

Bereits im Bus erzählte uns der Organisator dieser Tour, Dr. Christian Karaus, einige Fakten über diesen interessanten Vogel und einige ähnliche Artgenossen, alles flugunfähige Riesen.

In Lohrsdorf angekommen,  trennte sich unsere Gruppe.

Eine aktive Wandergruppe machte sich wohlgemut auf den Weg, circa die Hälfte der Gruppe wurde mit dem Bus dann direkt zur Straußenfarm gefahren.

Der Wanderweg ab Lohrsdorf gestaltete sich doch nicht so moderat, wie angedeutet.

Ziemlich steil ging es auf die erste Ebene, da hatte man einen schönen Blick auf HARIBO in Bonn, teils auch auf das Siebengebirge. Ziel war die Reichsburg Landskron. Der Weg dahin führte durch einen schönen Wald, aber auch vorbei an Streuobstwiesen. Auf der unteren Ebene der Burg machten wir eine wohlverdiente Rast, bevor dann einige Mutige bis zur oberen Spitze der Burgruine kletterten, die ehemals aus drei Ebenen bestand.

Belohnt wurde man mit einem herrlichen Blick über das gesamte Ahrtal.

Erfreulicherweise konnte man feststellen, dass viele Neubaugebiete im ehemals flutgeplagten Ahrtal entstanden sind.

  Nun zurück zu unseren Mitreisenden auf die Straußenfarm, wo wir sehnsüchtig erwartet wurden. Da gab es nicht viel zu berichten. Ein kleiner Rundweg um das Gelände lud zu einem Spaziergang ein. Das Museum war geöffnet, so konnte man sich einiges Wissenswertes über den Vogel Strauß aneignen, aber auch über ausgestorbene Spezies Flugunfähiger, wie über den Dodo, Elefantenvogel, Moa. Der Kiwi lebt noch auf Neuseeland.  Unser Vogel Strauß lebte noch bis vor 10000Jahren, der letzten Eiszeit in Europa, viele sogar im heutigen Raum Wien, kaum zu glauben. Endlich ging es dann zu den Vögeln. Eine ruckelige Bahn brachte uns in das Herzstück der Farm. Der sehr humorvolle und gutgelaunte Zugführer sorgte mit seinen Erklärungen für viele Lacher. Es gibt vier Familien Erwachsener, 1 Männchen mit jeweils 2 Herzensdamen, was nicht immer unproblematisch abläuft.  Konflikte um den besten Brutplatz werden ausgetragen.  Diese BIG FOUR sorgen für den Nachwuchs und Bestand der Farm, mit über 400 Vögeln.So lernten wir den edlen Egon mit seinem herrlichen schwarzen Gefieder kennen, seine Hauptfrau Lucy, die Nebenfrau hielt sich im Hintergrund.  Weiter ging es zu den Jungvögeln. Darüber lässt sich leider nur berichten, dass diese auf unseren Tellern und in unseren  Kühlschränken landen. Die dritte Station, der sogenannte Kindergarten erfreute sich großer Beliebtheit. Die Kleinen waren wirklich putzig anzusehen mit ihrem bunten Hals, zutraulich ließen sich von uns streicheln. 

Auf der Brutstation waren gerade 2 Küken geschlüpft, noch ganz feucht und tapsig. Nur mühselig konnten sie ihre Köpfchen heben. 

Nach dieser interessanten Besichtigung konnten einige Damen ihrer Kauflust frönen. Es gab diverse Artikel aus Straußenfedern und Leder im Farmshop. Und nun zum kulinarischen Highlight des Tages. Im großen wohlsortierten Restaurant konnte man viele Gerichte aus Straußenfleisch probieren, natürlich auch andere Köstlichkeiten. Mit einem Absacker Eierlikör, natürlich vom Straußenei, wurde unser Ausflug beendet.  

Fröhlich und satt, auch etwas müde, wurden wir von unserem Busfahrer heimkutschiert.

Viel Wissenswertes hatten wir im Rucksack mit dabei. 

Text: Roswitha Eck und Conrad Bleck
Foto: Inge Karaus