Berlin Alexanderplatz

Besuch des Schauspiels „Berlin Alexanderplatz“

am 16. Februar 2026

17 Mitglieder trafen sich am Freitag den 16. Feb. gutgelaunt am Kiebitzweg und machten sich auf in die Schanzenstr. in freudiger Erwartung des Schauspiels Berlin Alexanderplatz. Was dort  über uns hereinbrach, beschreibt ein Satz aus dem Flyer ganz gut: „Die Welt ist von Eisen, sie kommt wie eine Walze auf einen zu.“

Nicht eingestellt auf diese Form des modernen Schauspiels konnten die wenigsten von uns dem Stück in der dargebotenen Form viel abgewinnen.

 Aus dem Programmheft: „ Die Inszenierung von Hermann Schmidt-Rahmer erwartet den dauerrauschenden Stadtraum um die heutige Weltmetropole der Datenverkehrsströme: die digitale Netzwelt. Auch in diesem Kosmos hat ein patriarchales menschenfeindliches Klima Hochkonjunktur. Auch hier ist es Franz Biberkopf nicht möglich, die zahllosen Bausteine seiner Wahrnehmung in sinnhafte Weltbilder und Handlungen umzuwandeln.“  

Wir verließen nach und nach vorzeitig das Schauspiel und trafen im reservierten Bistro ( Christian Karaus sei Dank) ein. Dort hatten wir bei einem Absacker viel zu erzählen und waren uns einig, dass diese Art von Schauspiel ein Erlebnis war, was wir nicht unbedingt wiederholen wollen.

Gut gelaunt machten wir uns auf den Rückweg und kamen noch vor Mitternacht (trotz und mit KVB) um eine neue Erfahrung reicher wieder im heimischen Hürth an.

Text:  Regina Görtz