Archiv der Kategorie: Bilder und Berichte

Wanderung: „Im Zeichen der Muschel“

Am Samstag, den 12.06.21, machten sich 11 Mitglieder des HKV und 3 Gäste der Jakobusfreunde aus Köln auf den Pilgerweg von Wermelskirchen zum Altenberger Dom. Zum Start des Pilgerweges trug uns unser Gast, Frau Ineke Werner, einen kurzen meditativen Text vor. Der Weg führte durch das romantische Eifgenbachtal. Der von alten, schattenspendenden Bäumen gesäumte Weg wurde unterbrochen von ehemaligen Mühlen, die heute zum Teil als Gaststätte genutzt werden. Ungefähr auf der Hälfte unseres Weges erreichten wir die Rausmühle. Diese ist die einzige Mühle am Eifgenbach, die noch ein funktionstüchtiges Mühlrad besitzt. Dort machten wir unsere wohlverdiente Mittagsrast. Diese wurde mit einem besinnlichen Gedicht von Erich Kästner durch Frau Werner abgerundet. Nach ca. 16 Kilometern erreichten wir das Ziel und den Höhepunkt der Pilgerwanderung, den Altenberger Dom. Das ehemalige Zisterzienser Kloster hat seinen Ursprung um 1060. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine nüchternen Linien als Ausdruck der Schlichtheit und Bescheidenheit des Ordens der Zisterzienser aus. Die Fenster sind einfach und bläulich-grau bemalt. Lediglich das Westfenster trägt figürlichen Schmuck. Leider war es an diesem Tag eingerüstet. Im Dom kamen wir noch einmal in den Genuß eines besinnlichen Textes und erhielten unseren letzten Pilgerstempel. Im Anschluß erholten wir uns im Restaurant Wießkirchen bei einem stärkenden Getränk und einem leckeren Stück Kuchen von der Wanderung. 

Text: Alois Wilmer 

Wie die Moderne nach Hürth kam

Radspaziergang zum Schaffen des Amtsbaumeister Albert Lüttgenau (1880-1949) 

Am Samstag, 05.06.21, trafen wir uns beim Naturfreundehaus, wir 5 Radfahrerinnen und 3 Radfahrer mit Karin Johnson, auch per Rad. Die Tour führte über Kendenich , Wohnhäuser Am Wolterskreuz, Fi-schenich, Versteigerungshalle, Hermühlheim, Amtsbauten und Wohnhäuser, zurück und hinauf nach Alt-Hürth. Wir lernten den Baustoff „Backstein“ der Weimarer Zeit mit der „Neuen Sachlichkeit“ mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten kennen inkl. der Verwendung von fehlgebranntem Klinker (altes Feuerwehrhaus). Lüttgenaus schwächster baulicher Beitrag in seiner umfassenden Bau- und Planungstätigkeit in Hürth (1910-45) ist der Umbau des Alten Rathauses (35-37) mit Spitzdach im Heimatstil. Krönender Abschluß: Berufsschule und Schwimmbad Alt-Hürth – hoffentlich bleibt uns dieses einmalige Ensemble erhalten! Und die gelungen instandgesetzten Laubenganghäuser An der Villenbahn: Alles gescheit und mit viel Herzblut uns nahegebracht von Karin Johnson. Ein paar Unentwegte kehrten dann noch in der Eis-Diele an der Lindenstr. ein. 

Text: Peter Ch. Neu 

Wanderung über die Dreiborner Höhe

am 12. September 2020

Nach einer wunderschönen Fahrt durch die sonnige Eifel gelangten wir zu unserem Ausgangspunkt in Einruhr. Von dort ging es stetig bergan, über die Dreiborner Hochfläche zur Wüstung Wollseifen, einer ehemaligen Ortschaft, die nach dem zweiten Weltkrieg von den Alliierten geräumt wurde, um dort einen Truppenübungsplatz anzulegen. Nach einer kurzen Rast ging es weiter zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Urftsee-Staumauer, wo wir die Mittagspause einlegten.

Danach trennte sich die Gruppe.

Einige nutzten das schöne Wetter zu einer gemütlichen Bootsfahrt über den malerischen Obersee. Die anderen wanderten am Seeufer nach Einruhr, wo wir uns alle auf einer sonnigen Terrasse zum Abschluss der Wanderung wiedertrafen.

Text:Maria Beer
Fotos: Johannes Berkle

Mitgliederversammlung


des Heimat- und Kulturvereins Hürth
am 06.03.2020

Über eine positive Bilanz für das Jahr 2019 waren die Mitglieder des Heimat- und Kulturvereines Hürth sichtliche erfreut. Mit anhaltendem Applaus wurde der Bericht des Schatzmeisters Heinz Lämmche, honoriert, der die Finanzlage des HKV fest im Griff hat. Auch Geschäftsführer Alois Wilmer konnte eine positive Nachricht vermelden, denn am 31.12.2019 hat der HKV einen Mitgliederstand von 600 Mitgliedern.

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Auf dem Jakobsweg von Sevilla bis Salamanca

Film-Vortrag von Frau Werner am 29.01.2020

35 interessierte Mitglieder trafen sich am 29.01.2020 im Löhrerhof, um sich virtuell mit Frau Ineke Werner auf den Jakobsweg „Via de la Plata“ von Sevilla nach Salamanca zu begeben. Doch der Fluch der Technik verhinderte trotz einer gelungenen Probe einen pünktlichen Start. Nachdem der Fehler behoben war, führte uns der Weg durch weiße andalusische Dörfer und beindruckende Städte mit alten Baudenkmälern aus römischer und mittelalterlicher Zeit. Dennoch überwog immer wieder die schier endlose Weidelandschaft der Extremadura, unterbrochen durch die freilaufenden schwarzen Ibericoschweine und den spanischen Rindern. Besonders beeindruckend waren die bis zu 200 Jahren und mehr uralten knorrigen Korkeichen und die großartigen Steinformationen, die immer wieder den Weg säumten. 

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